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Zwei duale Studenten im Interview
Duales Studium - Wie war das bei euch?

Julian Piorek  (siehe oben) ist 33 Jahre alt und kommt gerade ins dritte Studienjahr. Er studiert den technischen dualen Studiengang Facility Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin.

Sophie Vorgerd ist 22 Jahre alt und studiert ebenfalls im dritten Studienjahr an der HWR in Berlin. Sie belegt den kaufmännischen dualen Studiengang BWL/Dienstleistungsmanagement.

Wusstet ihr schon von Anfang an, was ihr studieren wollt?

Julian: Das Interesse zu wissen, was in einem Computer steckt und wie Software entsteht, hatte ich bereits in den Schuljahren. So entschied ich mich nach dem Abitur für eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker. Nach erfolgreichem Abschluss, arbeitete ich acht Jahre als Systemtechniker für Gebäudeautomation und lernte dort das technische Facility Management auf Kundenseite kennen. Da das technische Facility Management eng mit meiner ehemaligen Arbeit auf Bauprojekten verknüpft war, konnte ich mir vorstellen dieses Gebiet zu studieren um mein Wissen im vollen Umfang zu erweitern.

Sophie: Schon in der Schule und danach habe ich mich in vielen Bereichen engagiert. Deswegen war mir klar, dass ich in meinem Studium ebenfalls möglichst viele verschiede Bereiche abdecken möchte, was sich mit BWL sehr angeboten hat. Das reine BWL Studium fand ich aber etwas langweilig und bin mit etwas Recherche auf das Konzept des dualen Studiums aufmerksam geworden.

Warum habt ihr euch für das duale Studium bei Gegenbauer entschieden?

Julian: Zum einen vermittelte mir Gegenbauer schon damals ein positives Bild als großes erfolgreiches Unternehmen und zum anderen bietet mir das bezahlte duale Studium die Möglichkeit, während der dreijährigen Studienzeit praxisnahe Erfahrungen im technischen Facility Management zu sammeln. Zuletzt war ich einem Unternehmen mit 2.000 Mitarbeitenden. Ein Unternehmen mit fast 18.000 Beschäftigten deutschlandweit finde ich beeindruckend. Des Weiteren habe ich zwei Freunde die mit der Ausbildung bei Gegenbauer sehr zufrieden waren.

Sophie: Im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen ist Gegenbauer für mich herausgestochen, vor allem durch die Vielfalt an Sparten, die das Unternehmen anbietet. Mir war es wichtig in einem Unternehmen zu arbeiten, wo ich die Möglichkeit habe Verschiedenes kennenzulernen und mich und meine Kenntnisse weiterzuentwickeln. Bei Gegenbauer hatte ich von Anfang an ein sehr gutes Gefühl dabei. Außerdem war ich positiv überrascht, wie flexibel und schnell das Unternehmen auf meine Bewerbung reagiert hat. Ursprünglich wurde von Gegenbauer das BWL/DLM-Studium für das Jahr 2020 nicht angeboten, aber nach einem Gespräch erhielt ich sofort den Vertrag. Ich war sehr beeindruckt davon, dass ein Unternehmen so viel Vertrauen in mich steckt und flexibel auf mich und meine Situation eingegangen ist. Bis heute bin ich sehr zufrieden, dual-Studentin bei Gegenbauer zu sein.

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Wie verlief euer Bewerbungsprozess?

Julian: Ich fertigte ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf an. Anschließend erhielt ich eine Einladung zum Einstellungstest. Meine Grundkenntnisse in Physik und Mathematik habe ich davor noch einmal verbessert. Der Einstellungstest fand ich in einem Raum mit anderen Mitbewerbern statt. Die Erleichterung war groß als ich die Einladung für das Vorstellungsgespräch erhielt. Das Gespräch mit Ausbildungsleitung und dem Recruiting verlief äußerst positiv.

Sophie: Total einfach, wobei mein Bewerbungsprozess wahrscheinlich etwas abweicht von der Norm. Zur Zeit meiner Bewerbung war ich nämlich im Ausland und aufgrund von Corona hat sich die Suche nach einem Praxispartner deutlich erschwert (da ich zum Teil auch nicht zu einem Bewerbungsgespräch vor Ort erscheinen konnte). Ich habe eine Initiativbewerbung mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und Zeugnissen an Gegenbauer geschickt und wurde zu einem Gespräch eingeladen. Da ich mich aber wie gesagt zum Zeitpunkt des Bewerbungsprozesses im Ausland befand, wurde das Bewerbungsgespräch am Telefon geführt. Normalerweise ist ein Einstellungstest vor Ort notwendig. Dieser wurde aber aufgrund meiner Situation übersprungen.

Was glaubt ihr, wie ihr Gegenbauer von euch überzeugen konntet?

Julian: Ich glaube es lag an zwei Komponenten. Die eine könnte meine bereits gesammelte Erfahrung in der Gebäudeautomation und der Ausbildung als IT-Systemelektroniker sein. Das andere könnte die persönliche Komponente sein bzw. wie ich aufgetreten bin.

Sophie: Ich glaube, dass mein Lebenslauf mit einer der Gründe war, weshalb sich Gegenbauer für mich entschieden hat. Neben der Schule habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und in den Ferien Praktika absolviert, die grob mit den Inhalten meines Studiums und den Sparten von Gegenbauer zu tun hatten. Außerdem hatte ich recht gute Noten und ein gutes Abitur. Während und nach der Schulzeit konnte ich dann noch zusätzlich viel Auslandserfahrung sammeln. Schlussendlich habe ich bei dem Telefonat dann mit meiner Persönlichkeit und Motivation überzeugen können.

Wie war der Start in das Studium bei Gegenbauer?

Julian: Nach acht Jahren Arbeit in kleinen und großen Projekten in Berlin und Umgebung, war es ein besonderes Gefühl wieder zur Schule zu gehen, doch der Start ins Studium war besser als ich dachte. Vor dem Start der Theoriephase, konnten alle Gegenbauerstudenten einmal hautnah miterleben wie das Reinigungspersonal oder die Haustechniker an vorderster Front arbeiten und selbst mit anpacken. Ich erinnere mich noch gut, wie ich eine komplette Etage in einem neuen Bürogebäude gereinigt habe.

Sophie: Bevor ich aktiv in Abteilungen wie dem Marketing eingesetzt wurde, durfte ich in einer Zeitspanne von 2 Wochen die verschiedenen Sparten von Gegenbauer genauer kennenlernen. Zu Beginn habe ich also für ein paar Tage in die Berufe Elektroniker, Techniker, Hausmeister, Objektbetreuer, Sicherheits- und Reinigungsmitarbeiter reinschnuppern. Auch wenn die Arbeit anstrengend war, fand ich es sehr spannend die verschiedenen Bereiche kennenzulernen. Die Einblicke von damals helfen mir bis heute verschiedene Problematiken in den Sparten zu verstehen.

Wie verläuft das Studium?

Julian: Das Studium verläuft mit immer wechselnden Theorie- und Praxisphasen. In der Theorie haben wir neben Fächern wie Mechanik und Mathematik auch Bauplanung und Bauphysik, wo am Ende des Theoriesemesters keine Klausur geschrieben, sondern eine individuelle Arbeit abgegeben wird. Sobald wir wieder in die Praxisphase wechseln, müssen wir uns für ein Thema entscheiden, dass wir in der Zeit im Betrieb mit Praxisbezug erarbeiten wollen.

Sophie: Das Studium findet im 3 Monatswechsel statt. In der Theoriephase am Campus habe ich täglich einen anderen Stundenplan. Das hat zur Folge, dass an manchen Tagen die Lesungen deutlich länger dauern und man erst spät Zuhause ist. In den Praxisphasen ist man neben der Arbeit dazu verpflichtet, einen Bericht (PTB) zu schreiben. Bis jetzt war ich in jeder Praxisphase in einer anderen Abteilung. Es ist sehr zeitintensiv und man braucht eine gewisse Selbstdisziplin, das sollte man nicht unterschätzen. Die Lesungen thematisieren alles rund um BWL, VWL und Dienstleistungen. Zudem gibt es auch Einblicke in die Mathematik und Informatik. Ab dem 5. Semester spezialisiert man sich auf verschiedene Schwerpunkte. Ich habe mich auf Marketing- und Personalmanagement spezialisiert.

Was war bisher euer Highlight im Studium bei Gegenbauer?

Julian: Das erste Highlight hatte ich in der ersten Praxisphase, dort habe ich an einem Bewerbungsgespräch teilnehmen dürfen. Anschließend wurde ich gefragt, ob ich den Bewerber einstellen würde oder nicht, die endgültige Entscheidung traf natürlich jemand anderes. Die Verantwortung erhielt ich bei Gegenbauer dennoch recht früh und verstärkt aktuell nochmal zum Ende des Studiums. So bin ich gut auf die Zeit danach vorbereitet. Weitere Highlights in der Theoriephase waren die 3D Modellierung eines individuellen Gebäudes im Fach CAD, die Planung eines kompletten Bauprojektes und die Laborübung an einem Motor.

Sophie: Definitiv die Praxisphasen. Ich hatte bis jetzt die Chance in 4 verschiedenen Abteilungen zu arbeiten und mir viele neue Kenntnisse anzueignen. Demnächst mache ich auch ein Auslandssemester in Finnland, welches in Zusammenarbeit mit meiner Hochschule und Gegenbauer organisiert wurde. Darauf freue ich mich auch schon sehr.

Wie ist das Verhältnis mit den anderen Kollegen?

Julian: Neue Praxisphase, neue Kollegen, kein Problem. Bei Gegenbauer habe ich die Erfahrung gemacht, dass egal an welchem Einsatzort ich war, die Kollegen immer hilfsbereit, entspannt und respektvoll miteinander umgehen. Ich konnte mich seither immer schnell in neue Teams integrieren und Verantwortung übernehmen. Wir dual-Studierenden haben unsere eigene WhatsApp Gruppe, in der wir sämtliche Probleme schnell klären können.

Sophie: Jede Abteilung unterscheidet sich, aber ich muss sagen, dass ich immer herzlich empfangen wurde und die Arbeit mit meinen Kollegen genossen habe. Aufgrund meines Social Media-Auftritts beim Markenbotschaftertreffen im Juli 2022, werde ich auch zwischendurch von Kollegen angesprochen und gelobt. Allgemein ist die Stimmung im Unternehmen immer sehr positiv und man fühlt sich einfach wohl.

Macht euch die Arbeit Spaß und würdet ihr sie weiterempfehlen?

Julian: Die Arbeit ist je nach Einsatzort sehr unterschiedlich. Jeder muss für sich selbst herausfinden, mit welcher Arbeit er sich am besten identifizieren kann. Ich kann für mich behaupten, dass mir die Arbeit an meinem derzeitigen Einsatzort Spaß macht. So koordiniere ich Projekte wie die Funkrauchmelderinstallation und den Geldautomatentausch, sorge mich um Themen wie Denkmalschutz, Pflege der CAFM Datenbank, Digitalisierungsprojekte wie Sensorik in Aufzügen, hole Angebote ein und erstelle Aufträge. Die Aufgaben und die Verantwortung sind wirklich sehr interessant und anspruchsvoll. Alles in Allem kann ich die Arbeit weiterempfehlen

Sophie: Auf jeden Fall. Die Arbeit macht super viel Spaß, ist abwechslungsreich und ich hatte bis jetzt kaum einen Tag, den ich nicht genossen habe. Derzeit bin ich in der Marketingabteilung von Gegenbauer eingesetzt und durfte an der Karrierewebsite mitarbeiten. Außerdem war ich zum Teil für die Inhalte auf Social Media (Instagram und Facebook) zuständig.

Wie sieht euer weiterer Weg aus?

Julian: Ich werde in einem Jahr meine Bachelorarbeit verteidigen, den Bachelor of Engineering erhalten und dann eine geeignete Stelle im Unternehmen finden. Das Ziel ist technischer Projektleiter zu werden, mit der Aussicht, später die Rolle als Regionalleiter, einzunehmen.

Sophie: Also für mich geht es jetzt in den nächsten Wochen ins Auslandssemester. Danach werde ich wieder in der Marketingabteilung arbeiten und wahrscheinlich auch hier meinen Bachelor schreiben. Was danach kommt, kann ich noch nicht eindeutig sagen.

Danke für die Einblicke ins duale Studium und weiterhin viel Erfolg und Spaß bei uns!

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